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taz, 25.5.2010: Die zwei Seiten des Karnevals von Olga Kapustina Viele Umzugsgruppen nutzten die Show für politische Botschaften (...) Der Verein Calaca setzte sich mit dem Leben als Glücksspiel auseinander. Auf dem Wagen war eine Karikatur, auf der ein kleiner Mann mit Schnauzbart einen dicken Mann (...) auf den Schultern trägt. Die Überschrift lautete: Tombola Global. Neues Deutschland, 25.5.2010: Viel Folklore und ein Hauch von Politik von Aert van Riel (...) Die Karikatur auf ihrem Karnevalswagen zeigt dieses Jahr plakativ die globale Ungerechtigkeit. Ein dicker Mann, der sich ausruht, wird von einem kleinen Mann unter größten Mühen getragen. (...)Der immense Reichtum der wenigen muss durch die schwere Arbeit von vielen Menschen getragen werden. Der Tagesspiegel, Von Saskia Weneit, 1.6.2009 11:50 Uhr Der lustigste Wagen Berliner Morgenpost, Montag, 1. Juni 2009 Ein Thema, das gerne mit der Schweiz in Verbindung gebracht wird, das Geld, bedient dann die den Schrägen Vögeln nachfolgende Truppe Calaca mit Künstlern aus Peru, Kolumbien und Deutschland. Der Verein hat seinen Wagen zum Geldtransport erklärt, um ihn herum tanzen verschiedene Währungen. Und wer genau hinschaut, sieht auf dem Wagen den Schriftzug „Fata Morgana“ stehen. Am Ende des Themenbildes macht ein künstliches Mastschwein münzdurchsetzte Haufen auf die Straße. „Wir Latinos sind Krisenexperten“, sagt Carmen Rojas vom Verein Calaca. „Wir kommen mit Krisen auf die Welt. Ihr hier in Europa seid gerade ein bisschen verloren mit der Krise, darum wollen wir euch beraten.“ Neues Deutschland, 14.5.2008 "Im Zentrum steht ein selbst gebauter Container, der sich zu einem Bühnenbild verwandeln lässt. Aus ihm steigen 7 Künstler, die Menschen ohne Papiere auf ihrer Reise spielen. Mit einheitlichen Masken und Kostümen veranschaulichen die Darsteller in sieben Minuten alle Situationen, die ein Flüchtling bezw. ein Mensch ohne Papiere durchlebt. Die Angst, die Hoffnung, das Verstecken, die Suche nach einem Pass." Invisibles – Menschen ohne Papiere beim Karneval der Kulturen 2007"Monatelang bastelten die Organisatoren an ihrem Wagen, die Seitenwände haben sie wie einen Container bemalt, in orange 'Transglobal Import' steht darauf, man erkennt die Schatten rennender Menschen. Als Masken haben sie einfache Waschbeutel mit Gesichtern verziert. Für ihren Wagen werden sie beim Wettbewerb den ersten Preis gewinnen, einen weiteren für die Gesamtformation(...) Auch dem Publikum am Straßenrand gefällt das lustig-ernste Katz-und-Maus-Spiel." taz, 29.5.2007 "Die Gruppe Invisibles macht mit Masken auf das Schicksal von Menschen aufmerksam, die hier illegal ohne Papiere leben und gewinnt dafür gleich zwei Preise: einen für den schönsten Wagen sowie den zweiten Preis für den besten Gesamteindruck." Berliner Zeitung, 29.5.2007 Ausgewählte Pressestimmen zum Mexikanischen Totenfest aus verschiedenen Jahren: "Die Lebenden feiern mit den Toten!" Berliner Zeitung "Der Besucher schlendert mit einem Glas Wein in der Hand über den nachgebildeten Friedhof, auf dem Totenköpfe aus Zuckerguss und Schokolade stehen. Sie ziehen weiter auf einen Dorfplatz, auf dem eine mexikanische Band Volksmusik spielt. Selbst das Totenbrot, Hefeteig in Form eines Gerippes, fehlt nicht. Ein mexikanisches Dorf mitten in Berlin!" Tagesspiegel "In mexikanischen Dörfern gehen am 1. November ungewöhnliche Dinge vor sich: die Geister der Urahnen steigen am día de los muertos aus den Gräbern. Es ist kein Anlaß zum Fürchten, nein, die Mexikaner erwarten die Seelen voller Freude (....). Die deutsche Verdrängungshaltung wird damit konfrontiert, wie man in Mexiko Totentage begeht: fröhlich und ausgelassen." die tageszeitung "Die sinnliche Mischung aus christlicher und aztekischer Tradition könnte dazu anregen, unsere eigene Einstellung zum Tod zu überdenken. Wer dafür nicht extra nach Mexiko fahren will, kann das Fest im Haus der Kulturen der Welt erleben." Berliner Zeitung "In Berlin pflegt der Verein Calaca seit zehn Jahren an wechselnden Orten dieses Ritual und erfreut sich einer zunehmenden, internationalen Fangemeinde." Tagesspiegel "Seit 1987 eine erste ofrenda - damals noch in privatem Rahmen - stattfand, hat die Fiesta de muertos in Berlin einen Platz im Festkalender." Frankfurter Allgemeine "Der fröhlicheTod - Ein mexikanisches Fest mit langer Nacht, Film Theater und Tanz" Die Welt "In den Tagen um Allerseelen war das Museum für Völkerkunde Schauplatz einer außergewöhnlichen Begegnung: der von Lebenden und den als Gäste zu diesem Fest erwarteten Toten. An vier Abenden wurde mit überwältigender Resonanz das Mexikanische Totenfest begangen" Aus den Museen, Schlössern und Sammlungen Kindertheater Dedos de Luna - Mondfinger 12. Internationale Kinderkulturtage mit einem Märchen aus Mexiko Helles Stimmengewirr, lebhaftes Herumschwirren und spürbare Aufregung beherrschen am Mittwochvormittag das Foyer im T-Werk. Gleich soll es losgehen mit der Vorstellung, die so einen geheimnisvollen Namen trägt: Dedos de Luna... mehr lesen |
